Höflichkeit ist… ein aussterbendes Ritual – egal ob privat oder im Geschäftsleben. Vielleicht auch einfach nur uncool oder out oder zu aufwendig. Vermutlich liegt es an der Informationsflut, die stetig wächst und auf uns einprasselt. Die Menschen wollen sich davor schützen immer mehr Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Und wie gelingt das am Besten? Dinge ausblenden, warten, bis sie sich von selbst erledigen oder nicht mehr aktuell sind.

Smarphone auf Platz 1 bei der Aufmerksamkeit

Auch unser Lieblingstool – das Smartphone – will beachtet werden. Statt maßvoll zu dosieren, erlangt es oft im Aufmerksamkeits-Ranking den ersten Platz und viele vergessen dabei ihre Umgebung. Oft zu beobachten in Fußgängerzonen, wenn Menschen statt nach vorne nur noch aufs Display blicken.

Aber, die Mitmenschen stört das und sie wünschen sich mehr Smartiquette.

  • Gespräch abrupt beenden: Die Mehrheit der Deutschen – 75% – finden es unmöglich, wenn ein Gespräch ohne Entschuldigung unterbrochen wird, um auf Anrufe oder Nachrichten auf dem Smartphone sofort zu reagieren. Warum tun es dann fast 75%?
  • Keine Fotos bitte: 81% woll vorher gefragt werden
  • Internet ist allwissend: 53% meinen, dass es sich auch ohne Internet-Recherche denken und diskutieren lässt.

Repräsentative Studie vom GfK Verein im Herbst 2017. Abgestimmt haben 2.000 Deutsche ab 14 Jahren.
Quelle auch Grafik: Consumer Study 2018 GfK Verein

Darum ist es wichtig, beim Buhlen um Aufmerksamkeit authentisch und spannend zu bleiben. Das ist die wahre Herausforderung im Marketing – auch in Zukunft.

Was sagen Sie zur Smartiquette – überbewertet oder längst überfälltig? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.